Kaliumchlorid
Bioverfügbarkeit gutKaliumanteil ca. 52 %
Standard bei Kaliummangel, der mit einer Alkalose einhergeht, etwa durch Entwässerungsmittel. Auch in Diätsalz enthalten.
Empfehlung: Bei ärztlich festgestelltem Kaliummangel.
Auch bekannt als Potassium, Kaliumcitrat, Kaliumchlorid
Formen Kaliumchlorid · Kaliumcitrat · Kaliumbicarbonat · Kaliumgluconat
Alle Kaliumsalze werden gut aufgenommen. Sie unterscheiden sich vor allem in der Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt: Citrat und Bicarbonat wirken basisch und werden bei Nierensteinen eingesetzt, Chlorid bei Kaliummangel durch Erbrechen oder Entwässerungsmittel. Höhere Dosen gehören in ärztliche Hand, denn zu viel Kalium ist gefährlich für das Herz, besonders bei Nierenerkrankungen oder Blutdruckmitteln.
Bioverfügbarkeit heißt: wie viel des eingenommenen Stoffs tatsächlich im Körper ankommt. Der Kaliumanteil gibt an, wie viel des eigentlichen Wirkstoffs in der Verbindung steckt. Achte auf der Packung auf diese Menge, nicht auf das Gewicht der ganzen Verbindung.
Kaliumanteil ca. 52 %
Standard bei Kaliummangel, der mit einer Alkalose einhergeht, etwa durch Entwässerungsmittel. Auch in Diätsalz enthalten.
Empfehlung: Bei ärztlich festgestelltem Kaliummangel.
Kaliumanteil ca. 38 %
Wirkt basisch und senkt das Risiko für bestimmte Nierensteine. Magenverträglicher als Chlorid.
Empfehlung: Gute Form für die Ergänzung und bei Nierensteinen, ärztlich begleitet.
Kaliumanteil ca. 39 %
Wirkt basisch, ähnlich wie Citrat. Wird auch als Backtriebmittel verwendet.
Empfehlung: Alternative zu Citrat.
Kaliumanteil ca. 17 %
Gut aufgenommen, enthält aber wenig Kalium pro Gramm.
Empfehlung: Für die Ergänzung möglich, aber viele Tabletten nötig.
Anteile sind Richtwerte und hängen etwa davon ab, ob eine Verbindung wasserfrei oder wasserhaltig ist. Studien zur Bioverfügbarkeit auf PubMed
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