Wird aus der Effektgröße der Studien und ihrer praktischen Relevanz berechnet.
B · Evidenz
noch nicht ausgewertet
Die Punkte werden nach GRADE vergeben, sobald die Studien ausgewertet sind.
Die Studien weiter unten sind auf PubMed gefunden, aber noch nicht ausgewertet. Erst die Auswertung ergibt Effektstärke und Evidenz.
Formen im Vergleich
4 Formen
Unsere Empfehlung
Calciumcarbonat enthält am meisten Calcium und ist günstig, muss aber zu einer Mahlzeit genommen werden. Calciumcitrat wird auch ohne Magensäure gut aufgenommen und eignet sich für ältere Menschen und bei Säureblockern. Einzeldosen bis 500 mg werden am besten aufgenommen. Wer genug Milchprodukte, Mineralwasser oder grünes Gemüse isst, braucht meist keine Ergänzung.
Bioverfügbarkeit heißt: wie viel des eingenommenen Stoffs tatsächlich im Körper ankommt. Der Calciumanteil gibt an, wie viel des eigentlichen Wirkstoffs in der Verbindung steckt. Achte auf der Packung auf diese Menge, nicht auf das Gewicht der ganzen Verbindung.
Calciumcarbonat
Bioverfügbarkeit mittel
Calciumanteil ca. 40 %
Braucht Magensäure, um sich zu lösen. Zu einer Mahlzeit gut aufgenommen, nüchtern deutlich schlechter. Kann Blähungen und Verstopfung verursachen.
Empfehlung: Günstig und viel Calcium pro Tablette, immer zum Essen.
Calciumcitrat
Bioverfügbarkeit gut
Calciumanteil ca. 21 %
Wird unabhängig von Magensäure und Mahlzeit gut aufgenommen. Weniger Calcium pro Tablette.
Empfehlung: Erste Wahl bei Säureblockern, im Alter oder bei Verdauungsproblemen.
Calciummalat
Bioverfügbarkeit gut
Calciumanteil ca. 20–25 %
Oft als Calcium-Citrat-Malat. Gut löslich und gut aufgenommen.
Empfehlung: Gute Alternative zu Citrat.
Calcium-Hydroxylapatit
Bioverfügbarkeit unklar
Calciumanteil ca. 20–39 %
Aus Knochenmehl gewonnen, enthält auch Phosphor und Eiweiß. Für Vorteile bei der Knochendichte gibt es nur wenige, teils widersprüchliche Studien. Nicht vegan.
Empfehlung: Kein klarer Vorteil gegenüber Carbonat oder Citrat.