Kurkuma-Extrakt (Standard)
Bioverfügbarkeit geringWirkstoffanteil ca. 95 % Curcuminoide
Wird nur zu einem sehr kleinen Teil aufgenommen und schnell abgebaut.
Empfehlung: Wenig geeignet für systemische Wirkungen.
Auch bekannt als Kurkuma, Curcuma
Formen Kurkuma-Extrakt (Standard) · Curcumin mit Piperin · Curcumin-Phytosom (z. B. Meriva) · Mizellares Curcumin
Normales Curcumin wird kaum aufgenommen. Zusätze wie Piperin aus schwarzem Pfeffer oder spezielle Zubereitungen wie Phytosome und Mizellen erhöhen den Blutspiegel um ein Vielfaches. Bei diesen besser verfügbaren Formen wurden in Italien Fälle von Leberentzündung beobachtet. Wer Lebererkrankungen hat oder Medikamente nimmt, sollte vorher ärztlich fragen.
Bioverfügbarkeit heißt: wie viel des eingenommenen Stoffs tatsächlich im Körper ankommt. Der Wirkstoffanteil gibt an, wie viel des eigentlichen Wirkstoffs in der Verbindung steckt. Achte auf der Packung auf diese Menge, nicht auf das Gewicht der ganzen Verbindung.
Wirkstoffanteil ca. 95 % Curcuminoide
Wird nur zu einem sehr kleinen Teil aufgenommen und schnell abgebaut.
Empfehlung: Wenig geeignet für systemische Wirkungen.
Piperin bremst den Abbau in der Leber und hob in einer frühen Studie den Blutspiegel stark an. Piperin verändert aber auch den Abbau vieler Medikamente.
Empfehlung: Wirksamer, Wechselwirkungen beachten.
An Phosphatidylcholin gebunden, deutlich besser aufgenommen. Mehrere Studien zu Gelenkbeschwerden.
Empfehlung: Gut untersuchte Option.
In Mizellen gelöst, erreicht die höchsten Blutspiegel. Gerade bei diesen Formen sind Leberschäden beschrieben.
Empfehlung: Sehr wirksam aufgenommen, Leberwerte im Blick behalten.
Anteile sind Richtwerte und hängen etwa davon ab, ob eine Verbindung wasserfrei oder wasserhaltig ist. Studien zur Bioverfügbarkeit auf PubMed
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